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So funktioniert es

Resonanzatmung ist Training, keine Behandlung. Du atmest langsam in einem Takt, der zu dir passt, und dein Herz schwingt dabei stärker mit als bei jedem anderen Takt.

01

Gurt anlegen

Jeder Bluetooth-Brustgurt, der die Zeit zwischen den Schlägen sendet. Polar H10 und H9, Wahoo Tickr, Garmin HRM, Coospo. Einmal koppeln, danach verbindet er sich von selbst.

02

Die Leiter laufen

Sechs Sprossen zwischen 7,5 und 5,0 Atemzügen pro Minute, zwei Minuten je Sprosse, in gemischter Reihenfolge. Gemessen wird, bei welcher Sprosse deine Herzfrequenz am weitesten ausschlägt.

Gemischt, weil das erste Segment eines Laufs systematisch zu hoch liest. In fester Reihenfolge bekäme immer dieselbe Sprosse den Bonus.

03

Bei deiner Frequenz trainieren

Ein- und Ausatmen sind zwei verschiedene Töne mit einer hörbaren Wende dazwischen. Augen zu, Telefon weglegen. Zehn Minuten sind üblich, fünf sind eine vollwertige Session.

04

Lesen, was passiert ist

Jeder Wert mit seinem Referenzbereich und dessen Herkunft. Was sich nicht ehrlich benoten lässt, wird nicht benotet, und die App sagt warum.

05

Eine Sache für das nächste Mal

Genau eine, jedes Mal. Meist geht es um die Technik: kleinere Züge, dem Ton bis zum Ende folgen, gleiche Haltung wie beim Messen.

Wie oft, und wie lange

Einmal täglich, an fünf Tagen der Woche, ist ein guter Rahmen. Nach drei bis vier Wochen lässt sich zum ersten Mal etwas über deine Technik sagen.

Was wir dir nicht versprechen: dass mehr üben mehr bringt. Dafür gibt es keinen Beleg, und in einem Vergleich waren fünf Minuten genauso wirksam wie zwanzig.

Was das nicht ist

Kein Medizinprodukt, keine Diagnose, keine Behandlung. Wir behaupten nicht, dass es deine Ruhe-HRV hebt oder deinen Blutdruck senkt, weil die belastbarsten Studien dazu nichts gefunden haben.

Was sich sagen lässt: du wirst messbar besser darin, und das ist der Punkt.