Das Problem
Zahlen sind billig. Zu wissen, was man mit ihnen anfängt, nicht.
HRV-Apps zeigen dir fünf Werte und lassen dich damit allein. Die Alternative war bisher jemand, der es gelernt hat: eine Praxis, ein Termin, ein Stundensatz.
4-6 macht die Arbeit dazwischen. Es misst, ordnet ein, und gibt dir eine konkrete Sache für das nächste Mal.
Nach der Session
Und es benotet nur, was sich benoten lässt
Jeder Wert bekommt einen Bereich, dessen Herkunft danebensteht, und ein Urteil in Worten. Keine Ampel, kein zusammengesetzter Punktestand.
Referenz: deine letzten 30 Sessions, p10 bis p90 (n=24)
Innerhalb deines Bereichs.
Etwas höher als sonst am Abend.
Referenz: deine letzten 30 Sessions, alters- und geschlechtsnormiert
Über deinem Bereich.
Die Spitze lag auf 0,10 Hz, genau auf der vorgegebenen Frequenz.
Nicht benotet.
Solange die Atmung selbst im LF-Band liegt, ist das kein Stressverhältnis. Ein gutes Training treibt diesen Wert nach oben.
Nicht benotet.
Die Referenzwerte, die überall zitiert werden, stammen aus 24-Stunden-Messungen, nicht aus zehn Minuten.
Warum es sich anders anfühlt
Der Takt ist ein Ton, kein Bildschirm
Einatmen ist ein Ton, Ausatmen ein zweiter, tieferer, und dazwischen liegt eine hörbare Wende. Nach dem Start brauchst du das Display nicht mehr, und genau deshalb gibt es die App überhaupt.